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Anerkennung  |  15. Dezember 2008

Ehrenpreis für Ruderer und Jugendorganisation

Bödeli-Award für Urs Geissbühler und Pfadi Unspunnen

Die drei Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen haben im Bereich Sport und Soziales zwei Anerkennungspreise verliehen. Sie gehen an den Ruder-Instruktor Urs Geissbühler und die Pfadi Unspunnen.

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Die geehrten Pfader umrahmen den geehrten Rudertrainer und den Kommissionspräsidenten (vlnr): Dominik Trauffer (Cupido), Daniel Hug, (Furbo), Urs Geissbühler (Seeclub Interlaken), Peter von Känel (Anerkennungskommission), Marc-Cédric Brechbühler (Geronimo) und Thomas Hug (Condor).

Foto: Michael Schinnerling

«Urs fing vor 30 Jahren an, Junioren und Jugendliche auszubilden», erzählte Franziska Abegglen vom Seeclub Interlaken in ihrer Laudatio für den Preisträger in der Kategorie Sport, Urs Geissbühler. «Er hat die Juniorenabteilung aufgebaut. Urs hat sich immer extrem für die Jungen eingesetzt, ob diese Rennen fahren oder das Ganze nur als Fitness betreiben wollten», fuhr Franziska Abegglen fort. Um die Geschichte zu verdeutlichen, präsentierte sie einen verwaschenen Trainer. Dass Urs Geissbühler den Preis verdient hat, sah die Anerkennungskommission genauso. Sie überreichte ihm, der im Seeclub Interlaken JO-Instruktor und Regattachef ist, einen Scheck über 2500 Franken. «Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Ich dachte nur, das machen doch andere auch und es sei nichts Besonderes», verriet Urs Geissbühler nach der Preisübergabe. Neuer Absatz


Rudern  |  13. Oktober 2008

Ein Tatzelwurm auf dem Brienzersee

Seeclub Interlaken rudert im 24er um den SeeDer Seeclub Interlaken nahm dieses Jahr ebenfalls am Brienzerseelauf teil. Allerdings umrundeten die Mitglieder des SCI den See im Boot, in einem ganz besonderen Boot. Der 24er nimmt so viele Köpfe auf, wie sein Name sagt. Da war optimale Teamarbeit gefragt.

45 Meter, 24 Köpfe, 48 Arme, Beine und Ruder und rund 2,5 Tonnen Gewicht: Das längste Ruderboot der Welt startete am vergangenen Sonntag gemeinsam mit den Läufern des Brienzerseelaufs zur Seeumrundung. Die Mitglieder des Seeclubs Interlaken (SCI) vermochten das Boot bis auf 13 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Spitzensportler schaffen eine Geschwindigkeit von 15 bis 16 Kilometer pro Stunde. Es war ein Spitzensportler, der die Idee eines so langen Bootes realisiert hat: Melchior Bürgi, der in den Jahren 1965 bis 1967 mit Martin Studach im Doppelzweier dreimal Welt- und Europameister wurde und alle wichtigen Regatten in dieser Kategorie gewann.

Das Teamboot
Das Boot kommt nicht nur bei Ruderern zum Einsatz, auch bei Firmen, die den 24er zu Teamcoachings mieten. «Es ist natürlich der Höhepunkt von Teamwork, wenn 24 Leute im gleichen Boot sitzen und sich aufeinander abstimmen müssen, um vorwärts zu kommen», so Beat Aklin, Instruktor und Master-Rennruderer. Der 24er ist als Teamcoach schon nach Schottland, Deutschland, Holland und Österreich gereist. Das Boot wird in seine sechs Einheiten zerlegt und kann so problemlos transportiert werden. Weggebrochen ist eine der Einheiten erst ein einziges Mal. «Wenn ein Kursschiff hohe Wellen schlägt, kann das Boot an der Fixierstelle zwischen den Elementen durchaus entzweibrechen», erzählt Aklin. Das sei auch schon passiert – auf dem Lago Maggiore vor zwei Jahren. Dennoch, der 24er gilt als unsinkbar. Denn selbst wenn Elemente wegbrechen, den Ruderer passiert nichts, sie bleiben fest sitzen. «Vorwärtszukommen in einem rechteckigen Element ohne strömungsgünstigen Bug sei allerdings schon schwieriger», gibt Aklin zu.

Interlaken  |  01. September 2008

Schmale Boote und etwas Seemannsgarn

Seeclub feierte 100-Jahre-Jubiläum mit Sponsoren

Der Seeclub Interlaken feierte am Samstag sein 100-jähriges Bestehen mit einem Fest mit vielen Überraschungen im Sendli. Gefeiert wurde auch das sanierte Bootshaus, das mit einer Art Wohnküche und komfortablen Stegen zu einem Bijou geworden ist.


Ein rundes Gefäss im Bootshaus, gefüllt mit Wasser, darin ein Stuhl, das Wasser knapp unter der Sitzfläche: So illustrierte der Seeclub Interlaken, wie hoch das Wasser 2005 gestiegen war. Das Haus, vor 100 Jahren zwar am Wasser, aber nicht im Wasser gebaut, erlitt grosse Schäden. Es wurde umfassend saniert. Die kleine Wohnküche zum Beispiel ist ein Bijou, und die Stege in den Brienzersee sind breit und mit einem komfortablen, rutschfesten Belag belegt. Die langen Boote, ganz schmale Hightechrennboote und etwas behäbigere «Ruderwander»-Boote, hängen an den Wänden und an der Decke. Darunter lassen sich Feste feiern. Zur Feier des sehr runden Jubiläums stellte der Seeclub für seine Gäste zusätzlich ein Festzelt auf. An den Ort des Geschehens wurden die Gäste mit dem Pfadfinderschiff Täggelibock, das eigentlich Lord Baden Powell heisst, geholt. Es ist ein Nachbar des Seeclubs am schönen Brienzersee. Im Bootshaus gab es den Apéro, garniert mit Garnitüre, den singenden Männern, die flott in das fünfplätzige «Wanderboot» des Seeclubs gepasst hätten. Sie beschränkten sich am perfekten Sommerabend auf das Singen und unterhielten das Publikum mehrstimmig und kenntnisreich: Ein Teil von ihnen ist ja auch Mitglied des Seeclubs. Im Festzelt beim Diner unterhielt die verstärkte Band der Musikschule Oberland-Ost mit einem gern gehörten Repertoire die Gäste gut. Und da von der Juniorengruppe, von denen man sportlich Gutes vernimmt, bis zu langjährigen Mitgliedern am Fest teilnahmen, waren Erlebnisse in den schmalen Ruderbooten ein Thema, wobei sehr wahrscheinlich auch etwas Seemannsgarn gesponnen wurde: Garnitüre-Sänger Heini Burri deutete es jedenfalls an. Präsident Ernst Hofmann und sein Vorstand hatten auch Gäste eingeladen, um diesen Sponsoren zu zeigen, was für einen attraktiven und gesunden Sport und was für ein attraktives Gebäude sie unterstützt haben.

Weitere Fotos im Fotobuch


Rudern  |  27. August 2008

Seit 100 Jahren am Schlag

Der Seeclub Interlaken feiert sein Jubiläum100 Jahre alt ist der Seeclub, und hatte trotz der Wirren der Zeit immer Bestand. Die Clubgemeinschaft feiert nun diesen runden Geburtstag und die Renovation des Bootshauses im Sendli, das vom Unwetter 2005 stark beschädigt wurde. Die Einweihung des Bootshauses im Jahre 1909 feierten die Mitglieder gebührend im geschmückten Bootshaus.

Geschichte ist wie Rudern, je weiter man zieht, desto weiter wird der Horizont. 100 Jahre alt ist der Seeclub Interlaken nunmehr. Auch sein Horizont hat sich geweitet. Begonnen hat die Geschichte des SCI im Hotel Bären in Interlaken. Initiant war damals Walter Hofmann. In der Schweiz gab es Anfang des 20. Jahrhunderts schon einige Ruderclubs, dass ausgerechnet Interlaken noch keinen hatte, dem sollte Abhilfe
geschaffen werden. Schliesslich ist der Brienzersee ein optimaler Rudersee, ruhig, mit einer einzigartigen Kulisse. Zugegebenermassen ist das Wasser etwas kühl, doch beim Rudern gedenkt ja keiner freiwillig auszusteigen.
Die Ruderer des SCI holten schon früh so manchen Preis an Regatten.

Ruderhilfe aus Luzern

1908 fanden sich im Bären also viele Gleichgesinnte zusammen, hielten eine Gründungsversammlung ab und der Seeclub war gegründet. Die Initianten schritten auch gleich zur Tat, kauften zwei Occasionsboote und wagten sich aufs Wasser. Das endete erstmals mit einem Bad. So liessen die Seeclübler einen erfahrenen Ruderer aus Luzern kommen, der die Anfänger in die Kunst des Ruderns einwies. Gar nicht so einfach, waren doch damals die heutigen Rollsitze noch fest in die Boote eingepasst. Der Ruderer war gezwungen auf seinem Hosenboden hin- und herzurutschen. Trotzdem, mit der Unterweisung von gelernten Ruderern aus Luzern war für die Seeclübler ein erster essentieller Schritt zur Horizonterweiterung getan. Einen eigenen Treffpunkt hatten die Ruderer des Seeclubs Interlaken 1908 aber noch nicht. Ihre Boote brachten sie im Werftschuppen der damaligen Dampfschiffgesellschaft an der Aare unter. Ein Bootshaus musste her.


Bootshaus im Sendli

Als Standort ideal erwies sich ein Grundstück draussen an der Lanzenen. Damals stand hier noch das alte Seebad von Interlaken. Mit der finanziellen Unterstützung von Freunden, Gönnern und öffentlichen Institutionen konnte das Budget für das neue Bootshaus einigermassen abgedeckt werden. Auch die Mitglieder, die mittlerweile schon auf eine Zahl von 60 angestiegen waren, legten sich ins Zeug und unterstützten
den Bau mit einer helfenden Hand oder aber einem finanziellen Zustupf. Im Winter 1908/09 wurden die Fundamente für das Bootshaus im Sendli gelegt.


Konstante Schlagmänner

Im April 1909 war der Bau abgeschlossen, ein neues Boot wurde zum Preis von 980 Franken angeschafft und ein Einweihungsfest sollte steigen. Geplant waren die Festivitäten im Hotel du Lac, dessen Besitzer, Walter Hofmann, dem Verein als Präsident vorstand. Nach Peter Hofmann in den Vierziger Jahren stammt auch heute zum Jubiläum der «Schlagmann» des SCI vom Hotel Du Lac. Ernst Hofmann führt den Verein seit 1999 an. Und wie er haben viele Mitglieder dem Club immer wieder, über die Jahre, in Vorstands- und anderen Chargen die Treue gehalten.


100-jähriges Bestehen ohne Unterbruch

Konstanten zeigen sich aber nicht nur im Präsidium und im Vorstand des SCI. Über die 100 Jahre konnte der Seeclub seine Mitgliederzahlen relativ gut halten. Heute zählt der Verein rund 60 aktive Mitglieder, wie bereits vor 100 Jahren. Einbrüche gab es aufgrund von äusseren Einflüssen. Ende des Ersten Weltkrieges beschäftigte die wirtschaftlich schwierige Lage die Menschen auch in Interlaken. Folglich gingen die Mitgliederzahlen zurück. Mit den Goldenen Zwanzigern erhielt aber auch der Seeclub Aufschwung, den aber die folgende Weltwirtschaftskrise stark dämpfte. Mitte der 30er Jahre liefen dem SCI wieder mehr Mitglieder zu, auch Frauen fanden vermehrt Freude am Rudersport. Der Zweite Weltkrieg liess dann die Mitgliederzahlen wieder sinken. Dennoch, der Club hatte über die Wirren immer Bestand und die Mitgliederzahlen bewegten sich durchschnittlich zwischen 50 und 60 aktiven Ruderern.


Attraktivität gesteigert

In den 70er Jahren folgte eine Ebbe, die durch die Erneuerung des Bootshauses aufgefangen werden konnte. In den vorigen Jahren konnte man sich aufgrund von wenig finanzieller Eigenmittel keine grösseren Arbeiten am Bootshaus leisten. Das Haus verfügte aber kaum über eine angemessene Infrastruktur für ein Sport- und Vereinslokal. Anhand von zwei angrenzenden Flügeln entstanden ein zusätzlicher Skiffraum und ein wunderschönes Stübli zum Verweilen. So gewann das Bootshaus nicht nur für bereits angemeldete Mitglieder an Attraktivität. Es folgte eine ruhige konstante Zeit für den SCI, mit Wanderfahrten und anderen Vereinsaktivitäten.

Das Unwetter und die Folgen

Das Unwetter im Jahre 2005 setzte dem SCI aber arg zu. Das Bootshaus wurde völlig überschwemmt. Wieder musste der SCI auf Eigenleistungen zurückgreifen, konnte sich aber nebst Versicherungsleistungen wegen des Unwetters auch auf den Beitrag verschiedener Gönner stützen. Eine umfassende Widerinstandstellung des Bootshauses wurde durchgeführt. Die nunmehr 27 Boote wurden nicht beschädigt und finden genug Platz im Bootshaus im Sendli, das seit der Renovation in kräftigem Rot erstrahlt. Dort werden am Samstag, 30. August, auch die Mitglieder zur Jubiläumsfeier geladen. Einen Sechsgänger für 3.50 Franken, wie bei der Einweihung des Bootshauses 1909 gibt es nicht, doch die Mitglieder sind für einmal Gast des Seeclubs und werden zum Essen geladen. Am Sonntag, 31. August, ist im Sendli ab 14.00 Uhr Tag der offenen Tür für jedermann.

Wichtige Eckpunkte der Geschichte des SCI

1908: Gründung des Seeclub Interlaken

1908/1909: Bau des Boothauses im Sendli

1909: Einweihung des Bootshauses

1912: Schweizer Meisterschaftsregatta auf dem Brienzersee

1924: Zweites Mal Schweizer Rudermeisterschaft auf dem Brienzersee

1933: Neuer Bootssteg

ab 1964: Wanderfahrten auf allen Schweizerseen, -Flüssen und Seen im Ausland.

1980: Umbau und Erweiterung des Bootshauses

2003 und 2006: Durchführung der RAR-Herbstregatta durch den Seeclub

Interlaken auf dem Brienzersee

2005: Hochwasser

2006-2008: Renovation Bootshaus, neuer Bootssteg

2008: Winterweekend, Wanderfahrt auf dem Lago Maggiore, Ruderausflug auf dem Oberaarsee, Jubiläumsfest und 24-er Rudern auf dem Brienzersee im Oktober.









Vereinsleben  |  20. August 2008

Mit dem Boot Richtung Gletscherzunge

Seeclub Interlaken ruderte auf dem Oberaarsee



Das Einwassern in unwirtlicher Gegend musste zuerst geübt werden.

Foto: Eingesandt

Nach 100 Jahren Rudern auf dem Brienzersee hat ein gutes Dutzend unerschrockener Mitglieder und Junioren des Seeclubs Interlaken beschlossen, auch die nähere Heimat rudertechnisch zu erschliessen. Nach einigen Übungen in Sachen Einwassern in unwirtlicher Gegend glitten die drei Boote kürzlich auf dem Oberaarsee bei noch leichter Bewölkung der Gletscherzunge zu. Der Firnwind pfiff den Ruderern um die Ohren, aber das einmalige Erlebnis war es wert. Später kam dichter Nebel und frostiger Nieselregen auf, an der Grenze zum Schneefall – da waren die meisten jedoch schon bei Kaffee oder warmer Ovomaltine im gemütlichen Oberaar-Beizli. Alle waren froh, die Mühe und das Wagnis auf sich genommen und die anfänglich doch leicht skurril wirkende Idee in die Tat umgesetzt zu haben. Schliesslich wurden die Boote wieder verladen und an ihren angestammten Platz ins Bootshaus im Sendli gebracht, so wie es sich gehört – und die Gebirgswelt und die «Munggen» haben ihre Ruhe wieder.

Pressedienst

 

Rudern  |  25. Juni 2008

Erfolge an der Nationalen Regatta

Seeclub Interlaken auf dem Sarnersee

Das Regattateam des Seeclubs Interlaken war an der Nationalen Ruderregatta auf dem Sarnersee erfolgreich. Janosch Wenger siegte sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit Adrian Aulbach.



Janosch Wenger (links) und Adrian Aulbach gewannen im Doppelzweier der Junioren A. Wenger hat sich ausserdem für die Junioren-Schweizermeisterschaft im Skiff qualifiziert.

Foto: Eingesandt

Am Wochenende vom 21. und 22. Juni nahm das Regattateam des Seeclubs Interlaken an der Nationalen Ruderregatta auf dem Sarnersee teil. Janosch Wenger bewies erneut seine Stärke im Skiff (Einer) der Junioren B. Am Samstag sicherte er sich mit einem klaren Vorsprung von mehreren Sekunden die Goldmedaille. In derselben Kategorie, aber in einer anderen Serie, startete Simon Wyss. Er fuhr ein konstantes Rennen, wobei er im Endspurt einen Zweikampf nur knapp verlor und Sechster wurde. Andrea Lustenberger (Skiff Juniorinnen B) konnte sich in ihrem Rennen den 5. Rang sichern. Ebenfalls im Skiff, aber eine Altersstufe höher (Junioren A) startete Adrian Aulbach. Er erreichte mit einem starken Rennen ebenfalls den 5. Rang. Noemi Buri und Katharina Schiltknecht im Doppelzweier (Juniorinnen C), die in der Vorbereitung lange nicht zusammen trainieren konnten, kämpften sich nach einem etwas misslungenen Start immer weiter nach vorne und erreichten den 8. Rang.

 

Schweizermeisterschaft am 6. und 7. Juli

Am Sonntag traten Janosch Wenger und Adrian Aulbach im Doppelzweier bei den Junioren A an. Sie ruderten auch dort ein engagiertes Rennen, welches sie mit einem starken Endspurt gewinnen konnten. Simon Wyss (Skiff Junioren B) konnte sich zusammen mit seinem Gegner deutlich absetzen und erreichte mit einem Vorsprung von über 15 Sekunden auf das restliche Feld den 2. Rang. Andrea Lustenberger im Skiff (Juniorinnen B) und der Doppelzweier mit Noemi Buri und Katharina Schiltknecht (Juniorinnen C) konnten sich beide um einen Rang verbessern und wurden 4. beziehungsweise. 7. Anschliessend an die Regatta entscheiden die Trainer Urs Geissbühler und Franziska Abegglen, welche Juniorinnen und Junioren den Seeclub Interlaken an den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee am 6. und 7. Juli vertreten dürfen. Selektioniert wurden: Janosch Wenger und Simon Wyss (beide Skiff Junioren B) sowie Noemi Buri und Katharina Schiltknecht (Doppelzweier Juniorinnen C).

Pressedienst


27. Mai 2008

Erfolg für Regattateam
Seeclub Interlaken erreicht in Cham Podestplätze


Katharina Schiltknecht und Noemi Buri erreichten an der Regatta in Cham den 2. Rang.

Am Wochenende vom 17. und 18. Mai fand in Cham bei viel Wetterglück die Nationale Ruderregatta statt. Mit dabei war auch das Regattateam des Seeclubs Interlaken mit neun Athleten. In der jüngsten Kategorie (13/14 Jahre) startete am Samstag als erste Katharina Schiltknecht im Skiff (Einer). Sie ruderte ein sehr engagiertes Rennen und konnte sich mit dem 2. Rang am Siegersteg ihre Medaille in dieser Kategorie umhängen lassen. Etwas später startete sie zusammen mit Noemi Buri im neu formierten Doppelzweier; mit Erfolg: die beiden kamen ebenfalls als Zweite ins Ziel. Im darauf folgenden Rennen erkämpften sich Christoph Aulbach und Lukas Lustenberger den 3. Platz. Am Sonntag konnten die beiden ihr gutes Resultat jedoch noch nicht bestätigen und landeten auf Platz 5. Noemi Buri bestritt an diesem Tag ihr erstes Skiffrennen und beendete dies als gute Dritte. Bei den 15- bis 16-Jährigen ruderten am Samstag Andrea Lustenberger und Julia Sterchi im Doppelzweier auf den 6. Platz. Am Sonntag bestritt Julia Sterchi dann ihr erstes Skiffrennen und durfte sich über den 3. Rang freuen. Simon Wyss, der an beiden Tagen im Skiff startete, erreichte einen 5. und einen 6. Platz. In der Kategorie der 17- bis 18-jährigen Junioren erreichten Adrian Aulbach und Janosch Wenger im Doppelzweier am Samstag den 5. Platz. Am folgenden Tag konnten sie sich um zwei Ränge verbessern und wurden Dritte.


Rudern  |  02. Mai 2008

Gelungener Saisonstart

Interlakner Ruderer an Eröffnungsregatta



Wie vor einem Jahr (Bild) schnitten Janosch Wenger (hinten) und Adrian Aulbach in Lauerz auch diesmal recht erfolgreich ab.

Foto: Eingesandt

Am Wochenende vom 26. und 27. April nahm das Regattateam des Seeclubs Interlaken an der Saisoneröffnungsregatta in Lauerz teil. Am Samstag ruderten Christa Frutiger und Noemi Buri bei den C-Juniorinnen (13- und 14-Jährige) und erkämpften sich den 3. Rang. Im nächsten Rennen mit Interlakner Teilnahme erreichten Andrea Lustenberger und Julia Sterchi bei den B-Juniorinnen (15- und 16-Jährige) den 5. Rang. Im Doppelzweier der A-Junioren (17- und 18-Jährige) fuhren Adrian Aulbach und Janosch Wenger auf den 6. Rang. Da Janosch Wenger jünger als Adrian Aulbach ist, startete er zusätzlich im Einer bei den B-Junioren, wo er den 2. Rang erreichte. In dieser Kategorie startete auch Simon Wyss. Er erreichte das Ziel als Fünfter. Christoph Aulbach und Lukas Lustenberger starteten im Doppelzweier bei den C-Junioren und wurden Fünfte. Als letzte startete Katharina Schiltknecht bei den C-Juniorinnen im Einer und erreichte den 4. Rang. Am Sonntag ruderten Christa Frutiger und Noemi Buri auf den 4. Rang. Bei den B-Junioren im Einer klassierte sich Janosch Wenger an 4. Stelle. Drei Serien später schaffte es Simon Wyss auf den 6. Rang, ebenso Andrea Lustenberger und Julia Sterchi. Sowohl die A-Junioren Adrian Aulbach und Janosch Wenger wie auch die beiden C-Junioren Christoph Aulbach und Lukas Lustenberger landeten abschliessend auf dem 4. Platz. Katharina Schiltknecht konnte sich verbessern und erreichte den 2. Rang. Die Saisoneröffnungsregatta diente nach dem Wintertraining auch als erste Standortbestimmung auf dem Wasser. Nachdem nun der aktuelle Stand feststeht, können die Athleten mit umso mehr Elan auf die nächste Regatta hin trainieren.

Pressedienst

Rudern  |  20. März 2008

Geburtstagsparty im Schnee

Seeclub Interlaken feiert 100-jähriges Bestehen

Wer sagt denn, dass Ruderer nur auf dem Wasser in ihrem Element sind… die Mitglieder des Ruderclubs Interlaken hatten jedenfalls jede Menge Spass – im Schnee.

Tausche Boot gegen Hundeschlitten.  


Rasante Fahrt auf dem Eigergletscher.

Fotos: Eingesandt

Wer die letzten Wochen den Weg dem See entlang von Interlaken nach Bönigen unter die Füsse nahm, konnte sehen, dass am Bootshaus im Sendli gearbeitet wurde. Die Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle, Steganlagen und Terrasse sind in vollem Gang! Damit jedoch neben all den Planungs-, Organisations- und Bauarbeiten das Clubleben nicht zu kurz kommt (immerhin feiert der Seeclub Interlaken 2008 sein 100-Jahr-Jubiläum), haben die Seeclübler auf der Kleinen Scheidegg mit dem traditionellen Winter-Weekend die Feierlichkeiten zum Jubiläum begonnen. Mit einem vielseitigen Programm konnten die rund 40 Schneefreunde ihrem üblichen Medium Wasser in verfestigter Form frönen. Als Überraschungsgast berichtete die Schweizer Ruderlegende Melchior Bürgin, ehemaliger Europa- und Weltmeister im Doppelzweier, Bootsbauer und Botschafter des Rudersports von Peking über Australien bis Kanada, aus seinem Leben. Danach ging es von der Wengernalp auf die Kleine Scheidegg, wo im Tipi zum gemütlichen Apéro und dann im Rondell-Saal zum Diner geladen wurde.

Nach einer eher kurzen Nacht meldete sich der Sonntag so richtig «kreaktiv» an. Schon bald tauchte der noch junge Tag die grandiose Alpenarena in ein fantastisches Licht. Voll motiviert wagte man sich auf die Telemark- oder Racecarver-Latten, ein Schnupperkurs mit so manchem lustigen Schnitzer. Weiter ging es auf den Eigergletscher zum Rendezvous mit den Huskies, wo die Teilnehmer nach ein paar Runden hinter den tapferen Vierbeinern von deren Betreuern noch so manches über ihr Leben zu hören bekamen – nicht unähnlich den Eisbären steht auch über ihrer Zukunft im sich erwärmenden Klima ein grosses Fragezeichen. Nach einem Abschiedstrunk und etwas müde, aber glücklich verabschiedeten sich alle. Im Jubiläumsjahr sind noch weitere Events geplant. Nächster Termin ist die HV des Seeclubs Interlaken am 28. März.

Pressedienst



 



Die Ruderer vom Seeclub genossen das Ski-Weekend.




Die Mitglieder testeten ihre Telemarkkünste mit unterschiedlichem Erfolg.


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